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Die Jury

Unabhängige Expertise
Im Rahmen des interzum award: intelligent material & design begutachten und bewerten fünf renommierte unabhängige Experten aus Design und Architektur alle eingereichten Produkte. Die Expertise der Jury garantiert ein Höchstmaß an Objektivität und sichert somit den hohen Qualitätsstandard des Wettbewerbs.

Beurteilungskriterien:

  • Innovationsgrad
  • Funktionalität
  • Materialqualität
  • Formgebung
  • Nachhaltigkeit

Prof. Martin Beeh

Gründer und Inhaber, beeh_innovation, Köln, Deutschland
Professor für Designmanagement, Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo, Deutschland

Interview mit Prof. Martin Beeh:
„Der interzum award: intelligent material & design ist mir seit Jahren als geschätzter Begleiter und fachkundige Orientierung auf der interzum bekannt.“

Prof. Martin Beeh studierte Industriedesign an der Fachhochschule Darmstadt sowie an der Pariser École nationale supérieure de création industrielle. Mit seiner Expertise in den Bereichen Industrial Design, Design Management und Innovation Management war Beeh seit 1991 unter anderem für Décathlon, AEG und Electrolux tätig. In seiner Funktion als General Manager arbeitete er von 2006 bis 2008 für Material ConneXion Cologne. 2009 gründete der Industriedesigner beeh_innovation, eine Unternehmensberatung für Innovation und Design Management. Seit März 2012 ist Martin Beeh Professor für Designmanagement an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo. Zudem leitet der preisgekrönte Experte das EFRE-Projekt kitchen miles and more zur Förderung der Innovationskraft der deutschen Küchenmöbelindustrie durch strategisches und operatives Designmanagement.

Prof. Stefan Diez

® Robert Fischer 03

Designer, Stefan Diez Office, München, Deutschland

Interview mit Prof. Stefan Diez:
„Ich halte die Designrelevanz dieses Awards für ziemlich wichtig und darüber hinaus auch noch für spannend...“

Professor Stefan Diez, 1971 in Freising geboren, studierte Industriedesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2003 eröffnete er sein eigenes Studio in München und seit 2010 ist er Professor an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Zusammen mit zwei Partnern übernahm er von 2008 bis 2009 die Art Direction der Firma Authentics. Stefan Diez ist im Produkt- und Ausstellungsdesign u. a. für Bree, e15, Established and Sons, Merten, Moroso, Rosenthal, Thonet und Wilkhahn tätig; seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Er gilt als einer der innovativsten und vielversprechendsten Designer.

Michael Lanz

Geschäftsführer, designaffairs GmbH, München, Deutschland

Interview mit Michael Lanz:
„Es gibt zahlreiche Designpreise, aber meines Wissens nur einen, der sich explizit mit Produkten der Möbelzulieferindustrie beschäftigt.“


Michael Lanz, Jahrgang 1965, studierte Produktdesign an der Universität Wuppertal. Nach seiner Tätigkeit bei designaffairs ab 1991, arbeitete er seit 2001 als Key Account Manager bei Siemens und leitete parallel ein Team von fünf Designern. Im Juni 2005 übernahm Lanz die Leitung des Color & Material Design Teams und des Color & Material Labs. Seit März 2007 ist Michael Lanz einer der vier neuen Inhaber und Geschäftsführer der designaffairs GmbH und führt den Bereich Industrial Design im Studio München. In den Jahren 2007/08 und 2010/11 war er Lehrbeauftragter im Fachbereich Technisches Design an der TU Dresden. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und sind unter anderem Teil der „Neuen Sammlung – The International Design Museum“ der Pinakothek der Moderne in München.

Dick Spierenburg

Designer, Spierenburg studio, Bilthoven, Niederlande

Interview mit Dick Spierenburg:
„Um zum ‚Best of the Best‘ zu werden, sollte ein Produkt die Jury überraschen und hervorragende Qualitäten zeigen.“


Dick Spierenburg, geboren 1953, studierte Architektur an der Technischen Universität Delft sowie Interior & Product Design an der Royal Academy of Art in Den Haag. 1978 begann er seine Tätigkeit beim niederländischen Hersteller Castelijn, der eine Vielzahl seiner Möbeldesigns produzierte. Spierenburg arbeitete 15 Jahre für das Unternehmen, zuletzt als Managing Director. Seit 1995 hat er verschiedene führende Dauerausstellungen im Bereich Interior Design initiiert und verwirklicht. Neben seinen architektonischen Entwürfen von Büros, Fabriken und Privathäusern hat Dick Spierenburg als Creative Consultant für die imm cologne gearbeitet, seit 2011 als Creative Director. 2001 gründete er zusammen mit dem niederländischen Designer Karel Boonzaaij die Firma KBDS. Bis 2009 designten sie für zahlreiche Marken, unter anderem Arco, Hollands Licht und Minotti Italia. 2009 gründete Spierenburg sein eigenes Studio.

Prof. Dr. Peter Zec

Initiator und CEO des red dot design award, Essen, Deutschland
Senator International Council of Societies of Industrial Design (Icsid), Montreal, Kanada

Interview mit Prof. Dr. Peter Zec:
„Der Award wurde bereits zum siebten Mal ausgetragen und die Ergebnisse dokumentieren auch in diesem Jahr wieder, dass die Produkte der Zuliefererbranche einen bedeutenden Beitrag für die Trends von morgen leisten.“


Professor Dr. Peter Zec, geb. 1956, studierte Medienwissenschaft, Psychologie und Kunstwissenschaft. Von 1986 bis 1988 war er als Leiter des Fachbereichs „Bild" maßgeblich an der Planung des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) beteiligt. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Bundes Deutscher Graphik-Designer (BDG) und des Verbandes Deutscher Industrie-Designer (VDID) wurde Zec 1991 geschäftsführender Vorstand des Design Zentrum Nordrhein Westfalen e.V. 1993 nahm er eine Professur für Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin an. Seit Mai 2001 ist Zec als geschäftsführender Gesellschafter der red dot GmbH & Co. KG tätig und gründete im Jahr 2009 das red dot institute for advanced design studies. Von 2005 bis 2007 war Zec Präsident des Icsid (International Council of Societies of Industrial Design), sowie von 2006 bis 2007 Vorsitzender der internationalen Designallianz, IDA. Heute hat er den Rang eines „Icsid Senators“ inne und wird in allen wichtigen Belangen, die den Verband betreffen, konsultiert.