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Michael Lanz

Geschäftsführer, designaffairs GmbH, München, Deutschland



Wie beurteilen Sie den Stellenwert des interzum award: intelligent material & design 2013?
Es gibt zahlreiche Designpreise, aber meines Wissens nur einen, der sich explizit mit Produkten der Möbelzulieferindustrie beschäftigt. Daher ist der interzum award ein wichtiger Gradmesser für Designqualität und Innovation in dieser Branche und schafft Orientierung für alle, die sich mit Neuentwicklungen in diesem Bereich beschäftigen.

Welche Trends konnten Sie im Rahmen der Jurierung feststellen?
Sehr zu begrüßen ist, dass es einen deutlichen Trend zu mehr Materialien gibt, die entweder aus nachwachsenden Rohstoffen oder recycelten Materialien bestehen, besser recyclingfähig oder sogar kompostierbar sind. Allerdings sollte man bei solchen Materialien genau hinschauen, ob diese dann über den kompletten Lebenszyklus betrachtet auch wirklich umweltfreundlicher sind als die Alternativen. Ein weiterer Trend ist die Ausstattung von Materialien mit zusätzlichen Funktionen wie z.B. antibakterielle Beschichtungen oder temperaturausgleichende Eigenschaften. Solche Merkmale ermöglichen Produkte, die für die Nutzer zusätzlich interessante Mehrwerte bieten.

Worauf achten Sie als Juror, wenn Sie eine Arbeit bewerten?
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die bei der Bewertung in Betracht gezogen werden sollten: Design- und Verarbeitungsqualität, Materialwahl, Umweltverträglichkeit/Nachhaltigkeit sowie der Innovationsgrad des Produkts, aber auch natürlich die Funktionalität und ggf. die Bedienfreundlichkeit.

Welche Vorteile hat die Teilnahme am interzum award für Unternehmen?
Der interzum award bietet Unternehmen eine interessante Kommunikations- und Marketingplattform. Durch den Gewinn einer Auszeichnung bekommt das Produkt deutlich mehr Aufmerksamkeit in relevanten Zielgruppen. Aber ein gewonnener interzum award ist natürlich auch eine schöne Bestätigung der eigenen Entwicklungsarbeit für die jeweilige Firma, die sicherlich auch motiviert, weiterzumachen.